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<channel><title><![CDATA[PANTHERA GRAZ FUTSAL - Futsal - Blog]]></title><link><![CDATA[https://www.panthera-graz.at/futsal---blog]]></link><description><![CDATA[Futsal - Blog]]></description><pubDate>Thu, 23 Apr 2026 06:48:26 -0700</pubDate><generator>Weebly</generator><item><title><![CDATA[Geschichte des österreichischen Futsals - Teil II]]></title><link><![CDATA[https://www.panthera-graz.at/futsal---blog/geschichte-des-osterreichischen-futsals-teil-ii]]></link><comments><![CDATA[https://www.panthera-graz.at/futsal---blog/geschichte-des-osterreichischen-futsals-teil-ii#comments]]></comments><pubDate>Thu, 02 Apr 2020 07:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.panthera-graz.at/futsal---blog/geschichte-des-osterreichischen-futsals-teil-ii</guid><description><![CDATA[W&auml;hrend es im letzten Blog-Beitrag um die Ewige Tabelle der 1.&ouml;sterreichischen Futsal-Liga ging, m&ouml;chte ich mich heute mit der zweiten Liga befassen, die zeitgleich mit der h&ouml;chsten Spielklasse in der Saison 2010/11 unter der Schirmherrschaft des &Ouml;FB startete. Vergleicht man die bislang 25 Starter im Oberhaus mit den bereits 48 angemeldeten Teams f&uuml;r Liga 2, wird man einerseits einige jetzige Erstligisten wiederfinden, die den schnellen Durchmarsch in die Bundesliga [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph">W&auml;hrend es im letzten Blog-Beitrag um die Ewige Tabelle der 1.&ouml;sterreichischen Futsal-Liga ging, m&ouml;chte ich mich heute mit der zweiten Liga befassen, die zeitgleich mit der h&ouml;chsten Spielklasse in der Saison 2010/11 unter der Schirmherrschaft des &Ouml;FB startete. Vergleicht man die bislang 25 Starter im Oberhaus mit den bereits 48 angemeldeten Teams f&uuml;r Liga 2, wird man einerseits einige jetzige Erstligisten wiederfinden, die den schnellen Durchmarsch in die Bundesliga schafften, um der 2.Liga (bislang) endg&uuml;ltig den R&uuml;cken zu kehren, andererseits erkennt man auch, dass es vielen Vereinen bereits nach einer Saison an den Mitteln fehlte, um eine Folgespielzeit anzuh&auml;ngen.</div>  <h2 class="wsite-content-title">Pl&auml;tze 1 - 10</h2>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.panthera-graz.at/uploads/1/2/4/1/124187983/2-liga1_orig.png" alt="Picture" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph">Gleich vier Mannschaften, die in der Ewigen Tabelle der 2.Liga unter den Top 10 zu finden sind, schn&uuml;rten auch letzte Saison ihre Schuhe in der zweith&ouml;chsten Spielklasse. Der <strong>SFK Libero Graz </strong>wird alles daran setzen, in diesem Klassement nicht so schnell auf die oberen Pl&auml;tze aufzuholen, schlie&szlig;lich m&ouml;chte man nach dem Meistertitel nicht gleich wieder absteigen. Erstliga-Urgestein<strong> Dynamo Triestingtal</strong> hat sich auch in Liga 2 prominent platziert, w&auml;hrend die Dauerbrenner<strong> LPSV K&auml;rnten </strong>und <strong>FC Internazionale Wien</strong> alle Chancen haben, n&auml;chste Saison den Platz an der Sonne zu erobern. Dass der <strong>FC Diamant Linz</strong> erst nach drei Saisonen den Aufstieg packte, ist angesichts der nur drei Niederlagen in 38 Spielen eigentlich unfassbar, brachte den nunmehrigen Spitzenklub der ersten Liga immerhin Rang 5 im ewigen Ranking ein.<br />Auf Rang 1 der Wertung, auch Ausbildungsst&auml;tte des nunmehrigen &ouml;sterreichischen Teamchefs Patrick Barbic, findet sich die <strong>AKA St.P&ouml;lten</strong> wieder, die den Futsal ganze sechs Saisonen als Ausbildungsst&auml;tte ihrer Talente ansah. Ebenfalls als Ausbildungsst&auml;tte gedacht waren die <strong>Stella Rossa Juniors</strong>, die erst letzte Saison ihren Spielbetrieb einstellten, da einige Spieler den Weg in die erste Mannschaft fanden. Auch dem <strong>1.FC Sturm Graz</strong> war es ein Anliegen, seine Jugend in der Futsalmannschaft zus&auml;tzlich auszubilden, wenngleich auch prominente Spieler wie der jetzige Futsal-Ausbildner Gilbert Prilasnig oder Markus Schopp auf dem Parkett aushalfen.<br />Erw&auml;hnt soll an dieser Stelle noch der <strong>Polizei SV Wien</strong> werden, der seit Gr&uuml;ndung der 2.Liga dabei war, nach 6 Saisons allerdings die Rei&szlig;leine zog. Mitverantwortlich daf&uuml;r war, dass mit Stephan Brozek, ein wichtiger F&uuml;rsprecher des Futsals, nach K&auml;rnten auswanderte, wo er mit dem LPSV K&auml;rnten ein neues Projekt aufzog.<br /></div>  <h2 class="wsite-content-title">Pl&auml;tze 11 - 20</h2>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.panthera-graz.at/uploads/1/2/4/1/124187983/2-liga2_orig.png" alt="Picture" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph">Schon auf Seite 2 des Klassements finden sich einige aktuelle Erstligisten wieder. Den l&auml;ngsten Atem in Liga zwei hatte die youngCaritas K&auml;fig League, die nach 4 Saisonen den Aufstieg in Liga 1 schaffte. Auch Komusina St.Lambrecht musste 3 Spielzeiten warten, ehe es nach oben ging. Per Durchmarsch schafften Futsal Klagenfurt und der damals noch als SC Kaiserebersdorf-Srbija 08 an den Start gehende heutige FC Liberta Wien den Gang in Liga 1, w&auml;hrend die Vienna Walzer nach einem Lehrjahr in der zweiten Saison nachzog.<br />&#8203;Noch keine Erstligaluft schnuppern durften der neugegr&uuml;ndete <strong>AFC Graz</strong> und der leider schon aufgel&ouml;ste <strong>Sporting Futsal Klub</strong>.</div>  <h2 class="wsite-content-title">Pl&auml;tze 21 - 30</h2>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.panthera-graz.at/uploads/1/2/4/1/124187983/2-liga3_orig.png" alt="Picture" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph">Auf Seite 3 des Tableaus finden sich etliche Teams, die in der Gr&uuml;ndungszeit der Liga an den Start gingen. Die <strong>Futsal Association Grinzing</strong> ging mit hohen Zielen an den Start, nach drei Saisonen l&ouml;ste sich der Wiener Verein allerdings auf. In der damaligen 2.Liga West jagten <strong>Futsal Saalfelden</strong> als einziger Salzburger Vertreter dem Futsal nach, dazu gesellten sich der Geh&ouml;rlosenverein <strong>GSZ Graz</strong> und die <strong>HAK Sport Klagenfurt</strong> mit dem Futsal-Tausendsassa Edin Cosic als Speerspitze. Dieses Projekt sollte schlie&szlig;lich in den Erfolgsverein Futsal Klagenfurt &uuml;bergehen und somit ein durchaus gutes Ende nehmen.<br />Spannend auch, dass sich im Laufe der Jahre einige Fu&szlig;ballvereine mit eigenen Futsal-Sektionen an den Start trauten. Allen voran der burgenl&auml;ndische Vertreter <strong>SC Neusiedl</strong>, der immerhin ein Jahr Erstligaluft schnuppern durfte, wo man allerdings hoffnungslos unterlegen war. Auch der <strong>SV Dietach</strong> konnte ein durchaus beachtliches Deb&uuml;t hinlegen, mehr war dem Verein schlussendlich nicht verg&ouml;nnt.&nbsp;<br />Nicht unerw&auml;hnt bleiben darf unser Vorg&auml;ngerverein S<strong>V Andritz Team Future</strong>, der gerade im zweiten Jahr massive Probleme hatte, mit dem doch arg jungen Kader niveautechnisch mitzuhalten. Dennoch war es eine gute Erfahrung f&uuml;r so manchen Spieler, der sich auch heute noch im Kader von Panthera Graz wiederfindet.</div>  <h2 class="wsite-content-title">Pl&auml;tze 31 - 40</h2>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.panthera-graz.at/uploads/1/2/4/1/124187983/2-liga4_orig.png" alt="Picture" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph">Neben den bereits erw&auml;hnten Durchmaschierern und sp&auml;teren Erstligisten finden sich am Ende des Klassements doch einige Vereine, die bei genauerer Betrachtung recht schnell einen Schlussstrich unter das Abenteuer Futsal machten. Durchaus passable Auftritte wie der der <strong>Futsalunion Merak</strong> oder vom <strong>Futsalclub Steyr</strong> fanden ein j&auml;hes Ende, eine zweite Saison wurde als &uuml;berfl&uuml;ssig erachtet. Mehr Ausdauer bewies da immerhin der <strong>FavAC </strong>aus Wien, der nach zwei Jahren den Deckel draufschmiss.<br />Schade auch, dass dem mit viel Herzblut gestarteten <strong>Marchfeld SVg Futsal </strong>nicht mehr Erfolg verg&ouml;nnt war. Mit nur f&uuml;nf Siegen in 34 Spielen wollte man sich keine weitere Saison mehr antun.<br />Nach einer Saison auf Platz 39 finden auch wir uns wieder. Nach fulminantem Start kamen uns die Gegebenheiten des mittleren Play-Offs nicht wirklich entgegen, was sich n&auml;chste Saison hoffentlich wieder &auml;ndern wird.<br /></div>  <h2 class="wsite-content-title">Pl&auml;tze 41 - 48</h2>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.panthera-graz.at/uploads/1/2/4/1/124187983/2-liga5_orig.png" alt="Picture" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph">48 Vereine haben sich also an das Abenteuer Futsal in &Ouml;sterreichs zweiter Liga herangetraut, und auch wenn wir es am Ende nicht gerade mit den erfolgreichsten Vertretern ihrer Zunft zu tun haben, geb&uuml;hrt ihnen dennoch Respekt f&uuml;r den Mut, zumindest den Versuch zu machen, in dieser neuen Sportart Fu&szlig; zu fassen.<br />&#8203;So wie dem Newcomer <strong>Tulln Futsal</strong>, die am letzten Spieltag der Saison &uuml;ber ihren ersten Sieg der Vereinshistorie jubeln durften. 10 Jahre ist es schon her, dass der <strong>FC H.T.P. Sport Innsbruck</strong> an den Start ging, ebenso wie der <strong>DSG Torpedo Hietzing</strong>, die es trotz m&auml;&szlig;igem Erfolg immerhin noch ein zweites Mal versuchten. Mit dem <strong>FC Burgenland</strong>, geistigem Nachfolger des <strong>SC Neusiedl</strong>, verabschiedete sich ein anderes spannendes Projekt. Die Futsalsektionen des <strong>SC M&uuml;nchendorf</strong> und des <strong>FC Angern</strong> gaben sich immerhin zwei Jahre Zeit, ehe diese eingestellt wurden.&nbsp;<br />&#8203;Mit dem <strong>Geh&ouml;rlosenverein Linz</strong> beenden wir diesen Blogeintrag, in den damals nur 8 Spielen der zweiten Liga musste die Truppe ebenso viele Niederlagen einstecken, was ihnen zwangsl&auml;ufig den 48.Platz im Ranking einbringt.&nbsp;</div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Geschichte des österreichischen Futsals - Teil I]]></title><link><![CDATA[https://www.panthera-graz.at/futsal---blog/geschichte-des-osterreichischen-futsals-teil-i]]></link><comments><![CDATA[https://www.panthera-graz.at/futsal---blog/geschichte-des-osterreichischen-futsals-teil-i#comments]]></comments><pubDate>Mon, 30 Mar 2020 16:01:24 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.panthera-graz.at/futsal---blog/geschichte-des-osterreichischen-futsals-teil-i</guid><description><![CDATA[Nachdem ich die Ehre hatte, bei Mr.Futsal ein Interview &uuml;ber die aktuelle Lage bzw. historische Entwicklung des Futsals in &Ouml;sterreich zu geben, wollte ich noch mehr eintauchen in die Geschichte des heimischen Hallenkicks ohne Bande.Was mir bei meiner Recherche sogleich ins Auge gesto&szlig;en ist, ist das Fehlen einer Ewigen Tabelle. Sollte es bereits einen Ersteller einer solchen geben, entschuldige ich mich hiermit, so konnte ich die Zeit im Home Office n&uuml;tzen, um eine solche f& [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph">Nachdem ich die Ehre hatte, bei Mr.Futsal ein Interview &uuml;ber die aktuelle Lage bzw. historische Entwicklung des Futsals in &Ouml;sterreich zu geben, wollte ich noch mehr eintauchen in die Geschichte des heimischen Hallenkicks ohne Bande.<br />Was mir bei meiner Recherche sogleich ins Auge gesto&szlig;en ist, ist das Fehlen einer Ewigen Tabelle. Sollte es bereits einen Ersteller einer solchen geben, entschuldige ich mich hiermit, so konnte ich die Zeit im Home Office n&uuml;tzen, um eine solche f&uuml;r die 1. und 2. &ouml;sterreichische Futsal-Liga zu erstellen. <br />Insgesamt 25 Mannschaften sind in 10 Jahren Futsal unter &Ouml;FB-Schirmherrschaft angetreten, um sich den Meister der 1.&Ouml;FL auszuspielen, unter unterschiedlichen Voraussetzungen und mit variablem Regelwerk (z.B. Brutto-Spielzeit oder Sammelspieltage). Dennoch soll hier ein Gesamt&uuml;berblick &uuml;ber alle bisherigen Erstligisten gegeben sein.<br /></div>  <h2 class="wsite-content-title">Pl&auml;tze 1 - 10</h2>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.panthera-graz.at/uploads/1/2/4/1/124187983/1-liga1_orig.png" alt="Picture" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph">Nur zwei Teams waren tats&auml;chlich &uuml;ber alle Saisons dabei, wenig &uuml;berraschend, dass also die <strong>Allstars Wiener</strong> Neustadt vor <strong>Stella Rossa Wien</strong> die Ewige Tabelle anf&uuml;hren. Bei den erzielten Toren und den Gesamtpunkten waren die Allstars bereits vor dieser Saison die &ouml;sterreichische Nr.1, mit ihrem f&uuml;nften Meistertitel haben sie in dieser Kategorie mit Stella Rossa gleichgezogen.<br />Erster Verfolger und doch abgeschlagen auf Rang 3 befinden sich die <strong>Futsaler</strong> aus <strong>Klagenfurt</strong>, die nach einer eher mauen Saison dennoch knapp 61 Punkte Vorsprung auf den n&auml;chsten aktiven Verfolger <strong>FC Liberta Wien </strong>aufzeigen. Der vormals als SC Kaiserebersdorf-Srbija 08 angetretene Club steht wiederum 11 Z&auml;hler vor <strong>Diamant Linz</strong>, was dieser aber beim derzeitigen Punkteschnitt von mehr als 2 Punkten pro Match durchaus bald aufholen k&ouml;nnte. Letzter Vertreter der 1.Liga ist die <strong>Fortuna Wiener Neustadt</strong>, die nach anf&auml;nglichen Schwierigkeiten in der obersten Spielklasse zuletzt gute Ergebnisse brachten.<br />Leider absteigen musste mit <strong>Polonia FC Wien</strong> jener Verein, der sich immerhin ganze 9 Saisonen im Oberhaus hielt. Nach dem zweiten Abstieg aus Liga 1 wird man in der Tabelle an Boden verlieren. Auch Zweitligist <strong>Dynamo Triestingtal </strong>wird n&auml;chste Saison weiter zur&uuml;ckrutschen.<br />Gar nicht mehr wehren kann sich der Tiroler Viertplatzierte <strong>Futsal Schwaz</strong>, der anno 2013/14 sogar den Meistertitel ins gelobte Land holen konnte. Angef&uuml;hrt von den jetzigen Nationalspielern und Fortuna-Kickern Milenkovic und Bicer holte Schwaz mit 9 Punkten Vorsprung den Titel.&nbsp;<br />Ebenfalls aufgel&ouml;st hat sich <strong>Vienna Calcio Futsal International</strong>, <strong>die sich vier Saisonen erfolgreich in der 1.Liga behaupteten. </strong>Einige Spieler, wie z.B. Urgestein Boban Ilic, folgten sp&auml;ter dem Ruf nach Kaiserebersdorf.</div>  <h2 class="wsite-content-title">Pl&auml;tze 11 - 20</h2>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.panthera-graz.at/uploads/1/2/4/1/124187983/1-liga2_orig.png" alt="Picture" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph">Die zweite Seite des Tableaus wird angef&uuml;hrt von zwei weiteren West-Teams, die den Entschluss fassten, nicht mehr am Spielbetrieb teilzunehmen. W&auml;hrend <strong>Futsal Innsbruck</strong> immerhin noch einige Zeit in der Futsal Challenge antrat, verlor der Vorarlberger Futsal mit der Aufl&ouml;sung des <strong>Futsal Club Brasil</strong> ihren einzigen Vertreter. Zahlreiche talentierte Futsal-Spieler beendeten damit unfreiwillig ihre Karriere auf dem Parkett.<br />Auf Rang 13 folgt mit <strong>Vienna Walzer</strong> ein aktueller Erstligist, dem in den letzten Jahren trotz guter Vors&auml;tze den Aufstieg in h&ouml;here Gefilde nicht gelungen ist. N&auml;chste aktuelle Verfolger aus der 1.Liga sind zwei steirische Vertreter. Auf dem 17 Rang, und nur einen Punkt vor dem <strong>SFK Libero Graz</strong>, liegt der "l&auml;ndlichste" Vertreter des Oberhauses. Die Jungs von <strong>Komusina St.Lambrecht</strong> musste in den vorangegangenen Saisons viel Lehrgeld zahlen, ehe man letzte Spielzeit erstmals ein wenig in Schwung kam. Die Grazer wiederum nehmen einen erneuten Anlauf in Liga 1, die man vor einigen Jahren doch &uuml;berraschend nach nur zwei Spielzeiten wieder verlassen musste.<br />Aktuell punktebester Vertreter aus der gr&uuml;nen Mark ist aber der <strong>1. FC Sturm Graz</strong>, der einst vor Eingliederung in den &Ouml;FB sogar europ&auml;ische Luft schnappen durfte. Nachdem man mit Sturm Graz eine Kooperation einging, konnte sich der Verein allerdings nur noch zwei Spielzeiten oben halten. So wie die namentlich etwas kuriose <strong>Caf&eacute;</strong>-Haus-Truppe <strong>Hegelhof</strong>, die dereinst mit gro&szlig;en Ambitionen ins Rennen gingen, aber wie ihr Kooperationsverein <strong>Futsal Vienna</strong> nur zwei Jahre Erstliga-Luft schnupperte.<br />Der <strong>SV Georgia Wien</strong> wiederum, dem Namen nach gro&szlig;teils mit Spielern aus dem Baltikum best&uuml;ckt, hielt sich immerhin drei Jahre in der 1.&Ouml;FL und kann noch mindestens eine weitere Saison auf Rang durchatmen.&nbsp;<br />Den Abschluss der zweiten Seite mit Platz 20 machen die Jungs der <strong>YoungCarits K&auml;fig League</strong>, die erst am Ende der letzten Spielzeit ihr K&ouml;nnen aufblitzen lie&szlig;en. Zuvor musste man sogar dereinst eine 4:35 Niederlage (nicht 1:34, wie im Podcast gemutma&szlig;t) hinnehmen, die die Statistik der Ewigen Tabelle nat&uuml;rlich ein klein wenig tr&uuml;bt.</div>  <h2 class="wsite-content-title">Pl&auml;tze 21 - 25</h2>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.panthera-graz.at/uploads/1/2/4/1/124187983/1-liga3_orig.png" alt="Picture" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph">Dass der<strong> FSV St.P&ouml;lten</strong> und der <strong>Futsal Club GRZ</strong> eine durchaus gute, wenn nicht &uuml;berragende Premierensaison gespielt haben, zeigt ihr Einsteig auf die Pl&auml;tze 21 und 22 im Klassement.&nbsp;<br />Willenlos zusehen beim &Uuml;berholt-Werden musste der <strong>FC Futsal Tirol</strong>, der allerdings nur in der ersten Spielzeit 2010/11 am Start war und dann den Spielbetrieb eingestellt hat.&nbsp;<br />Eher entt&auml;uschend verlief der erste und einzige Auftritt des jetzigen Zweitligisten <strong>FC Internazionale Wien</strong> - mit nur einem Sieg mussten die wackeren Wiener den sofortigen Wiederabstieg hinnehmen.<br />Schlusslicht der Tabelle ist der bislang einzige Vertreter aus Burgenland, der <strong>SC Neusiedl am See</strong>. In 18 Spielen konnte man nur Polonia FC mit einem 2:2 einen Punkt abkn&ouml;pfen.&nbsp;</div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Goals Galore im österreichischen Futsal – Fluch oder Segen?]]></title><link><![CDATA[https://www.panthera-graz.at/futsal---blog/goals-galore-im-oesterreichischen-futsal-fluch-oder-segen]]></link><comments><![CDATA[https://www.panthera-graz.at/futsal---blog/goals-galore-im-oesterreichischen-futsal-fluch-oder-segen#comments]]></comments><pubDate>Sat, 21 Mar 2020 10:28:47 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.panthera-graz.at/futsal---blog/goals-galore-im-oesterreichischen-futsal-fluch-oder-segen</guid><description><![CDATA[Die Saison in &Ouml;sterreich ist um, alle wichtigen Entscheidungen rund um die Liga sind gefallen. Ungeschlagen und h&ouml;chst &uuml;berlegen wurden die Allstars Wiener Neustadt zum dritten Mal in Folge Meister, werden somit den &Ouml;FB und rot-wei&szlig;-rot in der Championsleague-Qualifikation vertreten. Absteigen muss der Polonia FC aus Wien, die sich nach knappen Spielen zu Beginn am Ende saft- und kraftlos aus der Liga verabschiedeten. Freuen d&uuml;rfen sich die Jungs von Libero Graz &u [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph">Die Saison in &Ouml;sterreich ist um, alle wichtigen Entscheidungen rund um die Liga sind gefallen. Ungeschlagen und h&ouml;chst &uuml;berlegen wurden die Allstars Wiener Neustadt zum dritten Mal in Folge Meister, werden somit den &Ouml;FB und rot-wei&szlig;-rot in der Championsleague-Qualifikation vertreten. Absteigen muss der Polonia FC aus Wien, die sich nach knappen Spielen zu Beginn am Ende saft- und kraftlos aus der Liga verabschiedeten. Freuen d&uuml;rfen sich die Jungs von Libero Graz &uuml;ber den Aufstieg, die die Saison in einer starken zweiten Liga mit einem Sieg am letzten Spieltag beendeten.<br /><br />Bereits zuvor endete auch die historisch erste Qualifikationsrunde einer &ouml;sterreichischen Futsal-Nationalmannschaft, mit drei Niederlagen in ebensovielen Spielen gegen den Kosovo, Georgien und Deutschland wenig erfreulich, realistisch betrachtet aber auf jenem Platz, der aufgrund der Position im Weltfutsal prognostiziert wurde.<br /><br />Das Saisonende m&ouml;chte ich hier zum Anlass nehmen, um ein Thema, das in einschl&auml;gigen, &ouml;sterreichischen Futsal-Portalen und besonders in den sozialen Medien diskutiert wird, aufzugreifen:<br /><br /><strong>Warum fallen bei Spielen der 1. &ouml;sterreichischen Futsal-Liga so viele Tore?</strong><br /><br />W&auml;hrend einige &ouml;sterreichische Futsal-Insider wie der langj&auml;hrige Funktion&auml;r Alfred Schloyer diesen Umstand &ouml;ffentlich bekritteln, erfreuen sich z.B. die Laola1-Experten an den torreichen Spielen in den LIVE-&Uuml;bertragungen.<br />Dass das Ph&auml;nomen der vielen Treffer kein subjektives ist, stelle ich exemplarisch an zwei Vereinen der ersten Liga dar. Aufsteiger <strong>FC GRZ</strong> aus meiner Heimatstadt Graz, der es sensationell in die obere Play-Off-Gruppe schaffte, erzielte in den 16 Partien stattliche 79 Tore (4,94 Tore pro Spiel). Demgegen&uuml;ber stehen aber auch indiskutable 118 Gegentreffer (7,38).<br />Was den unbedarften Fan und die Laola1-Reporterschaft jubeln l&auml;sst, zaubert bei den futsalaffinen Zusehern ein Runzeln auf die Stirn. Den beiden Torh&uuml;tern Lukas Waltl und Tomislav Lipovac, beide immerhin in der Fu&szlig;ball-Regionalliga angestellt, die alleinige Schuld zu geben, w&auml;re nat&uuml;rlich kurzsichtig. Aber auch wenn man fairerweise die 18 Gegentreffer im Spiel gegen Allstars Wiener Neustadt, als ein Feldspieler das Tor h&uuml;tete, abzieht, sprechen weiterhin 7 Gegentreffer pro Match klar gegen eine stabile Abwehrleistung, geschweige denn eine Nationalteameinberufung.<br />Dessen Stamm &uuml;brigens im Gros von Spielern des Tabellenzweiten <strong>Fortuna Wiener Neustadt</strong> gestellt wird. Mit Dizdarevic, Meitz, Binder, Bicer und Milenkovic agierte ein Fortuna-Quintett in rot-wei&szlig;-rot bei den Qualifikationsspielen zur EURO 2022 in Georgien. Schlussmann Hemmelmayer fand sich ebenfalls auf der Abrufliste. Die schussgewaltigen Piraten aus Wiener Neustadt trafen in 16 Partien 111mal ins gegnerische Geh&auml;use (6,9 Tore pro Match), kassierten aber auch 79 Gegentreffer (4,9 St&uuml;ck pro Partie).<br />Vergleicht man diese Werte mit den internationalen Topligen, f&auml;llt der Unterschied frappierend aus:<br /></div>  <div id="966846839906745618"><div><style type="text/css">	#element-ba7b64bd-bd7b-4ddb-8fb6-fce484d997ba .simple-table-wrapper {  padding: 20px 0;}#element-ba7b64bd-bd7b-4ddb-8fb6-fce484d997ba .simple-table {  width: 100%;  border: 1px solid #C9CDCF;  border-spacing: 0;}#element-ba7b64bd-bd7b-4ddb-8fb6-fce484d997ba .simple-table td.cell {  border-right: 1px solid #C9CDCF;  border-bottom: 1px solid #C9CDCF;  word-break: break-word;  background-color: #FFFFFF;  width: 16.666666666667%;}#element-ba7b64bd-bd7b-4ddb-8fb6-fce484d997ba .simple-table td.cell .paragraph {  width: 90%;  margin: 0 5%;  padding-bottom: 10px;  padding-top: 10px;  text-align: center;}#element-ba7b64bd-bd7b-4ddb-8fb6-fce484d997ba .simple-table.style-top tr:first-child td,#element-ba7b64bd-bd7b-4ddb-8fb6-fce484d997ba .simple-table.style-side td:first-of-type {  background-color: #F8F8F8;}#element-ba7b64bd-bd7b-4ddb-8fb6-fce484d997ba .simple-table.style-top tr:first-child td .paragraph,#element-ba7b64bd-bd7b-4ddb-8fb6-fce484d997ba .simple-table.style-side td:first-of-type .paragraph {  font-weight: 700;}#element-ba7b64bd-bd7b-4ddb-8fb6-fce484d997ba .simple-table tr:last-child td {  border-bottom: none;}#element-ba7b64bd-bd7b-4ddb-8fb6-fce484d997ba .simple-table td:last-of-type {  border-right: none;}#element-ba7b64bd-bd7b-4ddb-8fb6-fce484d997ba .simple-table .empty-content-area-element {  padding-left: 0px !important;}</style><div id="element-ba7b64bd-bd7b-4ddb-8fb6-fce484d997ba" data-platform-element-id="702688850553606843-1.4.3" class="platform-element-contents">	<div class="simple-table-wrapper">  <table class="simple-table style-top">      <tr>          <td class="cell"><div class="paragraph">Position</div></td>          <td class="cell"><div class="paragraph">Team</div></td>          <td class="cell"><div class="paragraph">Liga</div></td>          <td class="cell"><div class="paragraph">Spiele</div></td>          <td class="cell"><div class="paragraph">Tore</div></td>          <td class="cell"><div class="paragraph">Tore/Spiel</div></td>      </tr>      <tr>          <td class="cell"><div class="paragraph">1.</div></td>          <td class="cell"><div class="paragraph">Inter Movistar</div></td>          <td class="cell"><div class="paragraph">Spanien</div></td>          <td class="cell"><div class="paragraph">23&#8203;</div></td>          <td class="cell"><div class="paragraph">96 : 51</div></td>          <td class="cell"><div class="paragraph">4,1 : 2,2</div></td>      </tr>      <tr>          <td class="cell"><div class="paragraph">1.</div></td>          <td class="cell"><div class="paragraph">Sporting Lissabon&#8203;</div></td>          <td class="cell"><div class="paragraph" style="text-align:center;">Portugal</div></td>          <td class="cell"><div class="paragraph">19</div></td>          <td class="cell"><div class="paragraph">115 : 42</div></td>          <td class="cell"><div class="paragraph">6,1 : 2,2</div></td>      </tr>      <tr>          <td class="cell"><div class="paragraph">1.</div></td>          <td class="cell"><div class="paragraph">Pesaro Futsal</div></td>          <td class="cell"><div class="paragraph">&#8203;Italien</div></td>          <td class="cell"><div class="paragraph">23</div></td>          <td class="cell"><div class="paragraph">113 : 43</div></td>          <td class="cell"><div class="paragraph">4,9 : 1,7</div></td>      </tr>      <tr>          <td class="cell"><div class="paragraph">1.</div></td>          <td class="cell"><div class="paragraph">Allstars Wiener N.</div></td>          <td class="cell"><div class="paragraph">&#8203;&Ouml;sterreich</div></td>          <td class="cell"><div class="paragraph">16</div></td>          <td class="cell"><div class="paragraph">122 : 41</div></td>          <td class="cell"><div class="paragraph">8,1 : 2,7</div></td>      </tr>  </table></div></div><div style="clear:both;"></div></div></div>  <div id="233814674283327671"><div><style type="text/css">	#element-06209541-102d-4003-a3e7-f612ce50f9cb .simple-table-wrapper {  padding: 20px 0;}#element-06209541-102d-4003-a3e7-f612ce50f9cb .simple-table {  width: 100%; 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Dieser Trend l&auml;sst sich nat&uuml;rlich auch bei den Gegentoren ablesen, wo nur der Meister Murexin vergleichsweise auf einen international passablen Wert kommt.<br /><br />Die gro&szlig;e Frage nach dem &bdquo;Warum&ldquo; dr&auml;ngt sich unwillk&uuml;rlich auf. Hier einige Thesen:<br /><br /><strong>Starke Offensive</strong><br /><br />Gerade im Offensivbereich tummeln sich in der Liga gen&uuml;gend Spieler, die &uuml;ber Qualit&auml;ten verf&uuml;gen. Star der 1.Liga ist Samir Nuhanovic, ehemaliger Profifu&szlig;baller aus Bosnien und nunmehr Kurz-und-Kleinschie&szlig;er der unteren K&auml;rntner Klassen. Er f&uuml;hrt bei den <strong>Allstars Wiener Neustadt</strong> eine Truppe an, die in &Ouml;sterreich offensiv seinesgleichen sucht. So stehen meistens Vahid Muharemovic und Mirza Jatic mit auf dem Parkett, gemeinsam konnte das Trio dieses Jahr 71 der 122 Mannschaftstore (58%) erzielen. Neben den beiden Nationalteamspielern muss man auch Enfant Terrible Alen Muharemovic und Edwin Skrgic zu den Offensivst&uuml;tzen des Teams und zu den besseren Spielern der Liga z&auml;hlen.<br /><br />Auch alle weiteren Mannschaften warten mit Angreifern auf, die national das Pr&auml;dikat Goalgetter verdient haben. Die Fortuna kann sich immer auf Parade-Pivot Marco Meitz und den ehemaligen Torsch&uuml;tzenk&ouml;nig Stefan Milenkovic verlassen, dazu wissen auch der stets untersch&auml;tzte Christopher Hatzl und Ex-Fu&szlig;ball-Bundesligakicker Eldis Bajrami, wo das Tor steht. Bei der serbisch eingef&auml;rbten <strong>Liberta Wien</strong> sind das Duo Andrija Randjelovic und Dragan Dimic zu nennen.<br /><br />Selbst im unteren Play-Off, in jenem Nationalspieler Kevin Vaschauner mitsamt Hinrunde auf 29 Volltreffer kommt, tummeln sich noch weitere Spieler, die auch anderen Vereinen gut zu Gesicht stehen w&uuml;rden. Wenn selbst Absteiger Polonia im Schnitt mehr als 3 Tore pro Spiel erzielte, muss zumindest davon ausgegangen werden, dass die Offensivqualit&auml;ten der Spieler am Parkett h&ouml;her anzusiedeln sind als deren Defensivfertigkeiten.<br /><br /><strong>Halbprofitum &amp; Amateurwesen</strong><br /><br />Sieht man sich die letzten Teamkader an, springt einem ins Auge, dass es nach jetzigem Wissensstand insgesamt "nur" vier &ouml;sterreichische Futsal-Spieler gibt, die ihr Gl&uuml;ck im Ausland suchen: Dino Cesovic spielt in Bosnien, Rene Hook bei TSV Weilimdorf in Deutschland, Austro-Brasilo Oscar Steinwandter in Polen und Burak Yilmaz in der Schweiz. Au&szlig;er Yilmaz stehen diese ausnahmslos nur am Futsal-Parkett, agieren also nicht noch zus&auml;tzlich auf dem Fu&szlig;ballrasen. Ein Gro&szlig;teil der restlichen Akteure im &ouml;sterreichischen Futsal-Geschehen und ausnahmslos alle Spieler des Nationalteams tanzen ansonsten auf zwei Hochzeiten und verdienen ihre Pesos am gr&uuml;nen Rasen. Dies ist aus mehreren Gr&uuml;nden nachtr&auml;glich. Die knapp bemessene Futsalsaison, die insgesamt nur vier Monate andauert, m&uuml;ndet in weniger Bewerbsspielen f&uuml;r die Kicker. Beim vom &Ouml;FB ausgetragenen Cup, der zus&auml;tzliche Spieltzeit garantieren w&uuml;rde, bei&szlig;t sich die Katze in den Schwanz. Durch die in &Ouml;sterreich aktive Stammsportart-Regelung fallen einige Teams bereits um eine Teilnahme um. Vereine geben keine Freigabe oder Spieler sehen den Futsal als Priorit&auml;t Nr.2 hinter dem Fu&szlig;ballverein an. &Uuml;ber die Jahre fehlt es den Spielern also schlichtweg an Spielpraxis.<br /><br /><strong>Trainingsm&ouml;glichkeiten</strong><br /><br />Mit einher geht auch ein Mangel an Trainingsm&ouml;glichkeiten. In nur vier, mit Anlaufzeit vielleicht f&uuml;nf Monaten im Jahr, komplexe, geschweige denn einfache taktische Abl&auml;ufe einzustudieren, ist ein sehr schwieriges Unterfangen. Zumal es f&uuml;r viele Futsal-Vereine ein Problem ist, akkurate Trainingszeiten anzubieten. Neben den hohen Kosten fehlt es an Hallenzeiten und geeigneter Infrastruktur. Hat man all diese H&uuml;rden einmal genommen, kann es dennoch passieren, dass man nur mit einem Bruchteil der Mannschaft trainieren kann. Terminkollisionen zu Beginn der Saison bzw. in der Futsalvorbereitung mit dem Ende der regul&auml;ren Fu&szlig;ballsaison wie auch am Ende der Meisterschaft mit dem oft sehr verfr&uuml;hten Fu&szlig;balltrainingsbeginn sorgen daf&uuml;r, dass wichtige Spieler beim Training fehlen. Neben fehlender Spielpraxis mangelt es also auch an effektiver Trainingszeit.<br /><br /><strong>Fehlende Futsal-Ausbildung</strong><br /><br />Wenige Spieler in &Ouml;sterreich haben eine wirkliche Futsal-Ausbildung genossen, fast ausschlie&szlig;lich alle Parkett-Kicker sind mit dem Fu&szlig;ball gro&szlig;geworden und haben erst sp&auml;t ihre Liebe zum Futsal entdeckt. Die auf den ersten Blick sehr nahe Verwandtschaft ist Fluch und Segen zugleich. Einerseits erm&ouml;glicht es den Spielern sehr schnell Fu&szlig; zu fassen in diesem Sport, bis zu einem gewissen Grad auch auf h&ouml;herem Niveau. Jedoch verleitet es auch dazu, spezielle Futsal-Techniken und Abl&auml;ufe zu ignorieren bzw. f&auml;llt es den Spielern nat&uuml;rlich schwer, eintrainierte Verhaltensweisen aus dem Fu&szlig;ball aufzugeben. Dies f&auml;ngt mit dem &bdquo;Klassiker&ldquo;, der Ballmitnahme mit der Sohle an und endet bei ganz komplexem Verteidigungsverhalten. Da sich der Sport durch zahlreiche kurze Sprints und viele Richtungswechsel auszeichnet, im Gegensatz zum Fu&szlig;ball, wo dies zwar auch vorkommt, dort aber eher lange, aerobe L&auml;ufe Grundschema sind, muss sich das Verteidigungsspiel diesen Merkmalen auch anpassen. Die tiefere K&ouml;rperhaltung, ein aktiveres und explosiveres Anlaufen oder eine klare Kommunikation sind feine, aber notwendige Abwehrfertigkeiten, die in der Liga nur unzureichend beherrscht werden. Spieler wie Steinwandter im Nationalteam oder ein Irnes Skoric von Meister Allstars (beides allerdings als Ala oder Pivot keine ausgewiesenen Meister ihres Fachs) zeigen bei genauerer Betrachtung ein anderes Verteidigungsspiel als ihre Kollegen. Gerade in Matches gegen international erfahrene Mannschaften f&auml;llt das ins Gewicht. Im Quali-Spiel gegen Georgien hatten unsere Spieler sichtlich M&uuml;he die agilen Roninho und Sebiskveradze zu stoppen.<br /><br /><strong>Fehlende Tormann-Ausbildung</strong><br /><br />Gerade das Tormannspiel unterscheidet sich in vielen Dingen grundlegend vom klassichen Fu&szlig;ball. Ohne den Torh&uuml;tern Qualit&auml;t absprechen zu wollen, die Gegentore aufgrund fehlender Futsal-Technik wiegen die ansonsten passablen Paraden in anderen Situationen bei weitem nicht auf. Torh&uuml;ter mit einer anst&auml;ndigen Futsal-Ausbildung gibt es in der Liga kaum. Alan Halilovic von den&nbsp; Allstars sticht als sozialisierter Futsal-Tormann aus der Masse heraus. Alle anderen Keeper spielten oder spielen auch aktiv Fu&szlig;ball, was abermals Vor- und Nachteile mit sich bringt. Nationalkeeper Dino Cesovic entschied sich bereits vor ein paar Jahren, diesen an den Hut zu h&auml;ngen, um sich nur noch auf das Tormannspiel im Futsal zu konzentrieren und &uuml;bt seinen Sport nunmehr in seiner Zweitheimat Bosnien aus. Erschwerend kommt hinzu, dass es kaum Tormanntrainer gibt, die &uuml;ber gen&uuml;gend Fachwissen verf&uuml;gen, um Futsal-Keeper auszubilden.<br /><br /><strong>Fehlende Trainer-Ausbildung<br /><br /></strong>Als der &Ouml;FB mit der Installierung der Nationalmannschaft auch einen &Uuml;bungsleiter suchte, war der Kandidaten-Kreis f&uuml;r das Traineramt eher bescheiden. Nachdem es erst einen offiziellen Pilot-Futsal-Trainer-Kurs im &Ouml;FB gegeben hatte, fiel die Wahl auf den Jahrgangs-Besten Patrick Barbic, seines Zeichens ehemaliger Futsal-Spieler von Serienmeister<strong> Stella Rossa Wien </strong>und ausgebildeter Fu&szlig;ball-Jugendtrainer bei der AKA St.P&ouml;lten. Mit Rene Gaida, Coach von Allstars Wiener Neustadt, und Aleks Ristovski, Mastermind von Stella, wurden ihm zwei Trainer zur Seite gestellt, die durchaus Ahnung von der Materie haben. Sucht man weiter, finden sich zwangsl&auml;ufig nicht mehr viele, ausgebildete Trainer. Der Gro&szlig;teil der Mannschaften setzt auf Selbstverwaltung bzw. k&uuml;mmert sich meist ein bem&uuml;hter Spieler um die Trainingsplanung. Diesen motivierten "Laien" obliegt dann die Verantwortung, den &ouml;sterreichischen Futsal sowie die Spieler nach vorne zu bringen. Was durchaus ehrenhaft ist, aber nat&uuml;rlich den Fachmann nicht ersetzen kann.&nbsp;<br /><br /><strong>Fazit<br /><br /></strong>Ob es nunmehr Fluch oder Segen ist, dass in der &ouml;sterreichischen Futsal-Liga so viele Tore fallen, l&auml;sst sich pauschal nicht beantworten. Wir befinden uns mit diesem Sport nach wie vor in den Kinderschuhen. Die Qualifikationsspiele zur EM haben gezeigt, dass uns nur noch wenig zur europ&auml;ischen Mittelklasse fehlt, es aber dennoch unterm Strich einige Baustellen gibt, an denen gearbeitet werden muss. Eine bessere und breitere Trainer- und in weiterer Folge Spielerausbildung, qualitativ h&ouml;herwertige Infrastruktur, der Aufbau und die Integration von Kinder- und Jugendtrainings und ein besseres Image k&ouml;nnen helfen, den Sport in &Ouml;sterreich zu f&ouml;rdern. Ansonsten d&uuml;rfen wir uns zumindest dar&uuml;ber freuen, dass weiter viele Tore neue Zuseher vor den laola1-Bildschirm locken!</div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Futsal Champions League 2019/2020]]></title><link><![CDATA[https://www.panthera-graz.at/futsal---blog/futsal-champions-league-20192020]]></link><comments><![CDATA[https://www.panthera-graz.at/futsal---blog/futsal-champions-league-20192020#comments]]></comments><pubDate>Sat, 06 Jul 2019 05:10:12 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.panthera-graz.at/futsal---blog/futsal-champions-league-20192020</guid><description><![CDATA[Real Madrid, FC Barcelona, FC Bayern M&uuml;nchen, FC Liverpool... h&ouml;rt man diese Team-Namen, denkt man unweigerlich an die gro&szlig;en Spiele in der Championsleague. Kritiker werfen dieser inzwischen vor, dass es sich dabei um eine geschlossene Gesellschaft handelt, in der kleine Teams keinen Platz mehr finden.&nbsp;F&uuml;r Traditionalisten und Abenteurer ist die Futsal-Championsleague da genau das Richtige: Jedes Land stellt, wie zu Zeiten des Landesmeisterpokals, einen Vertreter, mit A [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph">Real Madrid, FC Barcelona, FC Bayern M&uuml;nchen, FC Liverpool... h&ouml;rt man diese Team-Namen, denkt man unweigerlich an die gro&szlig;en Spiele in der Championsleague. Kritiker werfen dieser inzwischen vor, dass es sich dabei um eine geschlossene Gesellschaft handelt, in der kleine Teams keinen Platz mehr finden.&nbsp;<br /><br />F&uuml;r Traditionalisten und Abenteurer ist die Futsal-Championsleague da genau das Richtige: Jedes Land stellt, wie zu Zeiten des Landesmeisterpokals, einen Vertreter, mit Ausnahme der Big Three. Dementsprechend tummeln sich in den Vorrundengruppen mitunter exotische Starter aus den unterschiedlichsten Ecken Europas. Mit dabei auch unser Meister aus &Ouml;sterreich. In dieser Kolumne wollen wir zun&auml;chst die Ausgangslage der Allstars beleuchten. Anschlie&szlig;end k&uuml;ren wir mit einem Augenzwinkern die besten Vereinslogos der heurigen Championsleague-Saison. Warum? Weil es sich lohnt!<br />&nbsp;<br /><strong>Gruppe E </strong>| Allstars Wiener Neustadt (AUT) | TSV Weilimdorf (GER) | Racing Futsal Luxembourg (LUX) | Sparta Belfast (NIR)<br />&nbsp;<br />Gastgeber Allstars Wiener Neustadt tr&auml;gt bereits zum zweiten Mal infolge die Vorrunde aus, letztes Jahr scheiterte man noch knapp am finnischen Vertreter. Dieses Jahr will die Truppe von Trainer Rene Gaida, der auch beim Nationalteam als Co-Trainer fungiert, &ouml;sterreichische Futsal-Geschichte schreiben und erstmals eine Vorrundengruppenphase &uuml;berstehen. Dass es dieses Jahr allerdings alles andere als einfach wird, zeigt ein genauerer Blick auf die Gegner.<br />Als h&auml;rtester Konkurrent um den Aufstieg gilt naturgem&auml;&szlig; der Vertreter aus unserem Nachbarland. Der Stuttgarter Stadtteilverein <strong>TSV Weilimdorf</strong> bestritt letzte Saison 22 Spiele, wobei nur das Halbfinal-Hinspiel gegen den FC Liria in Berlin verloren ging. Im Finale um die Meisterschaft wurde der Traditionsverein HSV Futsal Panthers mit 5:4 in die Schranken verwiesen, womit der erst seit wenigen Jahren im Futsal aktive Fu&szlig;ballverein erstmals die deutsche Meisterschaft erringen konnte. Die von Spielertrainer Tomislav Bevanda gecoachte Meistertruppe hat einige gute Spieler in ihren Reihen. Vier davon konnte man beim L&auml;nderspiel-Doppel &Ouml;sterreich vs Deutschland diesen Winter beobachten. Tormann Philipp Pless und die Feldspieler Johann Baur, Mert Sipati sowie Pivot Manuel Fischer kamen dabei f&uuml;r unseren gro&szlig;en Bruder zum Einsatz. Der kroatische Trainer selbst weist viel Erfahrung und Torinstinkt auf, mit Ivan Knezovic befindet sich ein ehemaliger Internationaler im Kader. Das kroatisch-deutsche Ensemble aus Baden-W&uuml;rttemberg lebt aber vor allem von seiner ausgeglichenen Kadertiefe, einen richtigen Star hat die Truppe nicht.<br /><br />Auf den ersten Blick einfach scheint die H&uuml;rde <strong>Racing Futsal Luxembourg</strong> zu sein, gibt es doch im kleinen Herzogtum nicht einmal eine letzeburgische Nationalauswahl. Doch der Eindruck tr&uuml;gt, schlie&szlig;lich finden sich auch nicht allzu viele einheimische Spieler im Kader. Das wirtschaftlich sehr potente Land setzt auf seine monet&auml;re Anziehungskraft und lockt auch im Sport mit guten Verdienstm&ouml;glichkeiten. Deshalb zieht es vornehmlich portugiesische Spieler in die heimische Futsal-Liga, die aber allesamt bereits Profi-Erfahrung aufweisen. Dies ist auch bei Racing nicht anders, das erst vorletztes Jahr aufgestiegen ist und zweimal Meister wurde.<br />Dabei wurde das diesj&auml;hrige Meisterschaftsfinale von einem Skandal &uuml;berschattet, als pl&ouml;tzlich Spieler von Dauerrivale FC Differdingen, gegen die es die einzigen beiden Saisonniederlagen setzte, auf den Schiedsrichter losgingen und diesen verletzten. Das Match schlie&szlig;lich abgebrochen werden musste. Erst auf dem gr&uuml;nen Tisch wurde Racing der Titel zugesprochen, auf Druck der FIFA wohlgemerkt. Letzte Saison beendete die portugiesische Luxemburg-Enklave die Vorrunde auf Rang drei, den einzigen Sieg holte man gegen den walisischen Vertreter Cardiff University.<br /><br /><a href="https://www.youtube.com/watch?time_continue=57&amp;v=edVNp-SO4j8">https://www.youtube.com/watch?time_continue=57&amp;v=edVNp-SO4j8</a>&nbsp;- hier das Video zum Nachgucken.<br /><br />Dritter Gegner des &ouml;sterreichischen Meisters ist der erstmalige nordirische Champion <strong>Sparta Belfast</strong>. Die Nordiren sind ein bunt zusammengew&uuml;rfelter Haufen aus einheimischen Spielern und Legion&auml;ren aus Futsal-affinen L&auml;ndern wie Spanien, Portugal oder Ungarn. Coach <em>Darius</em>&nbsp;Dielininikaitis selbst stammt aus Litauen und holte dieses Jahr sensationell das Double. Aufpassen muss man sicherlich auf Altstar Chris Morgan. Der ehemalige Profi ist mit 43 zwar schon &uuml;ber dem Zenit, hat aber noch immer den Torriecher. Den Titel hat der Verein aber wohl seinem spanischen Spielgestalter Luis Marcote Ferrio Cadenza zu verdanken, der aufgrund seiner Leistungen sogar dem nordirischen Topverein Glentoran auffiel. Ebenfalls stark der Portugiese Alexis Cabral, der &uuml;ber den Futsal ebenfalls gerade auf dem Sprung in die erste nordirische Liga steht. Komplettiert wird das Trio vom einzigen nordirischen Nationalspieler Darius Roohi, der als Pivot keine schlechte Figur abgibt.<br /><br />Die Auslosung hat es definitiv nicht gut gemeint mit den <strong>Allstars Wiener Neustadt</strong>, wenngleich sich unser Meister sicherlich nicht verstecken muss. Bereits in den L&auml;nderspielen gegen Deutschland hat sich gezeigt, dass unser Team zumindest auf Augenh&ouml;he mit dem Nachbarn agieren kann. Die Nationalspieler Mirza Jatic, Alen und Vahid Muharemovic sowie Edwin Skrgic konnten in diesen Spielen bereits eine Duftmarke abgeben. Dazu hat man mit dem besten Spieler der Liga Samir Nuhanovic einen Ausnahmek&ouml;nner in den eigenen Reihen, der sich dieses Jahr besonders in der Champions-League beweisen m&ouml;chte. Tormann Alan Halilovic muss seine Klasse auf dieser Stufe erst noch unter Beweis stellen, hat aber unbestritten seine Qualit&auml;ten.<br /><br />Fazit: Wiener Neustadt und Weilimdorf werden sich die Sache wahrscheinlich ausmachen, wenn gen&uuml;gend Zuseher in die Arena Nova str&ouml;men, ist unserem Meister der Aufstieg tats&auml;chlich zuzutrauen. Racing Luxembourg ist die gro&szlig;e Unbekannte, hat aber sicherlich Au&szlig;enseiterchancen. F&uuml;r den nordirischen Meister wird es schwer, da es in der Breite und an Erfahrungswerten gegen st&auml;rkere Gegner fehlt.<br /><br /><strong><font size="4">Die sch&ouml;nsten Vereinswappen - Edition Championsleague 2019/2020</font></strong><br /><br /><u>Platz 12 - 10</u><br /><br />Kampuksen Dynamo (FIN) | Helv&eacute;cia Futsal London (ENG) | Sparta Belfast (NIR)</div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-medium " style="padding-top:5px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:10px;text-align:left"> <a> <img src="https://www.panthera-graz.at/uploads/1/2/4/1/124187983/published/12bis10.png?1562393121" alt="Picture" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph">Der finnische Vertreter Kampuksen &uuml;berzeugt durch knallige 80er-Jahre Farben, die beiden Blitze verleihen dem hervorgehobenen DYNAMO den n&ouml;tigen Knall. Die Brasilo-Engl&auml;nder Helv&eacute;cia lassen mit ihren sechs Sternen jeden einzelnen Meistertitel hochleben, dazu gef&auml;llt das Wappen in Trikotform. Die Farbwahl an den &Auml;rmeln weist dezent darauf hin, dass der Verein brasilianische Wurzeln hat. Allstars-Gegner Belfast setzt auf die kriegerische Kraft der Spartaner, die Vereinsfarben rot und schwarz finden sich sowohl in der Umrandung als auch im stilechten Spartaner-Helm.<br /><br /><u>Platz 9 - 7<br /></u><br />Lokomotiv Daugavpils (LVA) | Leo Futsal (ARM) | FK Tyumen (RUS)</div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:left"> <a> <img src="https://www.panthera-graz.at/uploads/1/2/4/1/124187983/published/9bis7.png?1562393846" alt="Picture" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph">Der Eisenbahnerverein aus Lettland l&auml;sst seine Lokomotive in eine strahlende Zukunft dampfen, im Hintergrund geht gerade der Fu&szlig;ball/Futsal auf. Schade nur, dass das Budget nicht f&uuml;r alle Buchstaben gereicht hat. Teams mit Raubkatzen im Logo sind uns generell sympathisch, wie sich der Leopard nach Armenien verirrt hat, wissen aber auch wir nicht. Und zurecht auf dem siebenten Platz die russische Spitzenmannschaft aus Tyumen, die zeigt, dass auch zwei Hermeline in einem seri&ouml;sen Wappen vorkommen k&ouml;nnen, sogar m&uuml;ssen.<br /><br /><u>Platz 6 - 4</u><br /><br />Lynx FC (GIB) |&nbsp;V&aelig;ngir J&uacute;piters (ISL) | Blue Magic Dublin (IRL)</div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:left"> <a> <img src="https://www.panthera-graz.at/uploads/1/2/4/1/124187983/published/6-bis-4.png?1562394712" alt="Picture" style="width:564;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph">Der iberische Luchs hat es nicht leicht, steht er doch kurz vor dem Aussterben. In Gibraltar wurde er zuletzt gar nicht mehr gesichtet, Grund genug, einen gesamten Verein nach ihm zu benennen. "Die Fl&uuml;gel des Jupiter" hei&szlig;t&nbsp;<span style="color:rgb(63, 63, 63)">V&aelig;ngir J&uacute;piters &uuml;bersetzt aus dem Isl&auml;ndischen, auch das Wappen weist dezent auf H&ouml;henfl&uuml;ge hin. Dazu erinnert das Logo mit seinen Metallic-Farben an eine teure Automarke. Einfach chic. Ein Panther in einem Wappen, wer kommt denn auf so was? Das zweitsch&ouml;nste Panther-Logo des europ&auml;ischen Futsals soll an dieser Stelle trotzdem gew&uuml;rdigt werden, vor allem weil die schwarze Raubkatze gar so furchteinfl&ouml;&szlig;end und in 3D-Effekt aus dem Wappen springt.</span><br /><br /><u>Platz 3 - 1</u><br /><br />KMF Titograd (MNG) | Varna City (BUL) | Sjarmtrollan Idrettslag (NOR)</div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.panthera-graz.at/uploads/1/2/4/1/124187983/3bis1_orig.png" alt="Picture" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph">Lang lebe der Kommunismus! Ganz diesem Motto hat sich der montenegrinische Verein aus der Hauptstadt Podgorica verschrieben, der als Erinnerung an den gro&szlig;en Tito auch dessen Namen f&uuml;hrt. Ob das Gebilde im Zentrum der Ziegelsteinmauern den ber&uuml;hmten Uhrenturm darstellt, einen einfachen Fabrikschlot oder die M&uuml;ndung eines Panzers konnte allerdings nicht eruiert werden.<br />330.000 Bewohner fasst Varna City, wie zu vermuten ist liegt die bulgarische Stadt an den Ausl&auml;ufern des Schwarzen Meeres. Mit viel Liebe zum Detail wurde der auf diesen Umstand hindeutende Anker ins Wappen verwoben, wie auch alles stimmig ist an diesem Vereinsemblem, mitsamt Hollywood-Stern.&nbsp;<br />Der Sieger unseres inoffiziellen Wappen-Wettbewerbs kann nur aus Norwegen stammen. Man kann sich nur w&uuml;nschen, dass die Trolle aus Tromso die Championsleague gewinnen, damit ganz viele Kinder Sieger-T-shirts mit dem aufgedruckten Troll stolz durch die Gassen spazieren. Mut zur H&auml;sslichkeit ist hier das Motto, irgendwie passend zum exotischen Charme der UEFA Futsal-Championsleague.</div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Futsal in Europa]]></title><link><![CDATA[https://www.panthera-graz.at/futsal---blog/futsal-in-europa]]></link><comments><![CDATA[https://www.panthera-graz.at/futsal---blog/futsal-in-europa#comments]]></comments><pubDate>Fri, 21 Jun 2019 07:39:33 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.panthera-graz.at/futsal---blog/futsal-in-europa</guid><description><![CDATA[UEFA Futsal Champions LeagueMit der Gr&uuml;ndung der Futsal-Nationalmannschaft war das Jahr 2019 ein Highlight in der jungen Geschichte der schnellen Hallen-Sportart in &Ouml;sterreich.Aber auch in Europa fand eine kleine Revolution statt. 17 Jahre lang gab es den UEFA-Futsal-Pokal, seit dieser Saison firmiert der h&ouml;chste internationale Klub-Bewerb als UEFA Futsal Championsleague, mitsamt neuem Pokal und Modus.&nbsp;Ausgespielt wird der Pokal in drei Runden, diese allesamt mit einer Gruppe [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><strong>UEFA Futsal Champions League</strong><br /><br />Mit der Gr&uuml;ndung der Futsal-Nationalmannschaft war das Jahr 2019 ein Highlight in der jungen Geschichte der schnellen Hallen-Sportart in &Ouml;sterreich.<br />Aber auch in Europa fand eine kleine Revolution statt. 17 Jahre lang gab es den UEFA-Futsal-Pokal, seit dieser Saison firmiert der h&ouml;chste internationale Klub-Bewerb als <strong>UEFA Futsal Championsleague</strong>, mitsamt neuem Pokal und Modus.&nbsp;<br />Ausgespielt wird der Pokal in drei Runden, diese allesamt mit einer Gruppenphase. In der Vorrunde wurden 34 Teams aus Europa in 9 Gruppen aufgeteilt, wobei nur die Gruppensieger den Weg in den Hauptbewerb fanden. 7 Teams stiegen erst in der Hauptrunde ein, diese wurden zusammen mit den 9 Aufsteigern in 4 Gruppen gelost. Abschlie&szlig;end trafen sich die 4 Gruppensieger zu einem Abschlussturnier, das vom 26. bis 28. April in Kalmaty, Kasachstan stattfand.</div>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://www.panthera-graz.at/uploads/1/2/4/1/124187983/published/logo1.png?1561106958" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Picture" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -10px; margin-bottom: 10px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;"><strong>Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse in Europa</strong><br /><br />Anders als im Fu&szlig;ball wird die Setzung der Vereinsmannschaften aufgrund der Ergebnisse der Nationalmannschaften get&auml;tigt. So d&uuml;rfen die Top-4 Nationen mit jeweils 2 Teams antreten. Dies trifft neben Russland, Spanien und Portugal &uuml;berraschend auf Kasachstan zu.&nbsp;<br /><br />Da &Ouml;sterreich erst seit kurzem eine Nationalmannschaft genannt hat, fanden sich die <strong>Murexin Allstars Wiener Neustadt</strong> ganz am Ende der Setzliste ein. Als Gegner des Heimturniers wurde ihnen der FC Encamp aus Andorra, Kampuksen Dynamo aus Finnland und Sandefjord Futsal aus Norwegen zugelost. Mit Siegen &uuml;ber Encamp und Sandefjord, aber leider auch einer Niederlage gegen Kampuksen belegte das Team schlussendlich den undankbaren zweiten Platz. Seit Bestehen des UEFA-Futsal-Cups hat es noch keine &ouml;sterreichisches Mannschaft in die n&auml;chste Runde geschafft.<br /><br /><strong>Leading Nations</strong><br /><br />Als f&uuml;hrende Nation im europ&auml;ischen Vereins-Futsal muss man eindeutig Spanien benennen. Bereits neunmal konnte ein spanisches Team den h&ouml;chsten europ&auml;ischen Titel erringen. Hervorzuheben sind dabei die beiden, auch im Fu&szlig;ball, klassischen Gegenspieler Madrid und Barcelona. W&auml;hrend der gro&szlig;e <strong>FC Barcelona</strong> seine eigene Futsal-Abteilung erh&auml;lt und im Palau Blaugrana bis zu 7500 Zuseher pro Heimspiel erwartet, gr&uuml;ndete sich 1977 in einem Madrider Vorort mit dem <strong>Club Inter F&uacute;tbol Sala</strong> der erfolgreichste europ&auml;ische Futsal-Club, der bereits f&uuml;nfmal den UEFA-Futsal-Cup gewinnen konnte. Beide Mannschaften k&auml;mpfen neben anderen Profiteams wie<strong> ElPozo Murcia</strong> oder <strong>Palma Futsal</strong> in einer professionellen 16-er Liga um die Meisterschaft.<br /><br />Auch in Portugal hat der Futsal einen sehr hohen Stellenwert. F&uuml;hrende Teams der&nbsp;<strong style="color:rgb(34, 34, 34)">Campeonato Nacional da I Divis&atilde;o de Futsal</strong><strong style="color:rgb(34, 34, 34)">&nbsp;(</strong>14 Teams) sind die beiden auch im Fu&szlig;ball mehr als bekannten Lissaboner Mannschaften <strong>Benfica</strong> und <strong>Sporting</strong>. W&auml;hrend Benfica die Liga achtmal f&uuml;r sich entscheiden konnte, au&szlig;erdem den UEFA-Futsal-Cup im Jahr 2009/10 erstmals nach Portugal holen konnte, gewann Sporting die Meisterschaft nicht weniger als 15mal, dazu heuer die erstmals ausgetragene UEFA-Futsal-Championsleague.<br /><br />Als Vizeweltmeister 2016 und Europa-Meisterschaftsdritter 2018 beweist das russische Nationalteam, dass es zu den besten der Welt geh&ouml;rt. Weit erfolgreichstes Team der russischen Nationalliga (14 Mannschaften) ist <strong>Dinamo Moskau</strong>, das 2006/07 den UEFA-Futsal-Cup gewann, aber immerhin noch f&uuml;nf weitere Male im Finale stand. Zwei weitere russische Teams sind in der Siegerliste des h&ouml;chsten europ&auml;ischen Pokals angef&uuml;hrt: Das von Gazprom unterst&uuml;tzte <strong>Ugra Yugorsk</strong> holte den Titel 2015/16, dazu ging der Titel einmal nach Jekaterinburg zu <strong>MFK Viz-Sinara</strong>.<br /><br />Schlussendlich soll an dieser Stelle noch das kasachische Team <strong>MFK Kairat Almaty</strong> erw&auml;hnt werden, das bereits zweimal den UEFA-Futsal-Cup erringen konnte, dazu diese Saison erst im Finale an Sporting Lissabon gescheitert ist. Dies ist umso bemerkenswerter, sieht man sich die Liga-Struktur in Kasachstan an. Hier k&auml;mpfen ausschlie&szlig;lich f&uuml;nf Teams um den Titel, den Almaty in weiterer Folge seit der Saison 2003/04 ununterbrochen gewonnen hat.&nbsp;<br /><br /></div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://www.panthera-graz.at/uploads/1/2/4/1/124187983/published/master2019.png?1561109904" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Picture" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -10px; margin-bottom: 10px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;"><strong>Quo vadis Deutschland, England, Frankreich, Italien?</strong><br /><br />&#8203;<br />W&auml;hrend Futsal gerade im Westen und Osten Europas gro&szlig;e Tradition hat, hinken die gro&szlig;en Player im Fu&szlig;ball der Entwicklung noch weitestgehend hinterher.<br /><br />Als Land mit der ausgepr&auml;gtesten Futsal-Tradition hat Italien in den letzten Jahren einen beispiellosen Abstieg verzeichnet. 2004 noch Vizeweltmeister und 2014 Europameister, schied das Nationalteam bei der EM 2018 in Slowenien bereits in der Vorrunde aus. Auch auf Club<font size="3">-Ebene l&auml;uft es nicht besser: Vormals gro&szlig;e Teams wie Luparense (6 Meistertitel), Pescara und Montesilvano Calcio (UEFA-Futsal-Cup Sieger 2010/11) mussten aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten den Spielbetrieb einstellen. Trotzdem bem&uuml;ht sich der italienische Verband auf h&ouml;chst professioneller Ebene zu agieren, so gibt es Live-Spiele im TV und die aus 12 Teams bestehende Serie A hat mit&nbsp;<span style="color:rgb(34, 34, 34)"><strong>Acqua e Sapone Calcio</strong> aus der Region Abruzzo einen w&uuml;rdigen Meister 2018/2019 gefunden.</span></font><br /><br />Frankreich deb&uuml;tierte erst 2018 bei der Futsal-Europameisterschaft, wo man immerhin Spanien ein 4:4 abtrotzen konnte. Die heimische Liga wurde erst 2009 gegr&uuml;ndet, diese konnte vom <strong>Sporting Club de Paris</strong> und <strong>Kremlin-Bicetre United</strong> je viermal gewonnen werden. In diesem Jahr gelang es erstmals <strong>Toulon Elite Futsal</strong> den Titel zu erringen.<br /><br />Die englische Premier League gilt als die st&auml;rkste Fu&szlig;ball-Liga der Welt, da verwundert es doch stark, dass die so stolze britische Nation am Futsal-Parkett doch um einiges hinterherhinkt. Schuld daran ist vor allem ein logistisches Problem: Aufgrund der fehlenden Handball-Affinit&auml;t des Inselstaates fehlte es in britischen Hallen schlichtweg an den geeigneten Toren. In den letzten Jahren konnte dieses Problem nach und nach beseitigt werden, so dass es auch zu immer mehr Vereinsgr&uuml;ndungen kam. Seit dieser Saison wird die Liga zudem von der englischen FA betreut, was zu mehr Professionalit&auml;t f&uuml;hren soll. Dennoch k&auml;mpft der Bewerb nach wie vor mit Problemen: Vorjahresmeister <strong>Reading Futsal Club</strong> musste w&auml;hrend der Saison den Spielbetrieb einstellen. Zum englischen Meister kr&ouml;nte sich indessen der <strong>London Helvecia Futsal Club</strong>, mit 21 Siegen in ebenso vielen Spielen.<br /><br />Last but not least soll hier noch unser Lieblingsnachbar aus Deutschland aufgef&uuml;hrt werden. &Auml;hnlich wie bei uns in &Ouml;sterreich wurde bzw. wird die FIFA-Variante des Hallenfu&szlig;balls verschm&auml;ht. Erst im Jahr 2016 wurde eine Nationalmannschaft ins Leben gerufen, diese trennte sich zuletzt zweimal Unentschieden gegen unsere rot-wei&szlig;-rote Auswahl. Anders als in den anderen vorher erw&auml;hnten Nationen und in &Ouml;sterreich gibt es in Deutschland keine einheitliche Bundesliga. Zun&auml;chst werden in den vier Regionalligen (S&uuml;d, West, Nordost, Nord) je zwei Aufsteiger ausgespielt, die dann im KO-Modus den deutschen Meister bestimmen. Deutscher Rekordmeister d&uuml;rfen sich die <strong>Hamburg Panthers</strong> nennen (4 Titel), die diese Saison in einem spannenden Finale gegen den <strong>TSV Weilimdorf</strong> mit 4:5 unterlagen.&nbsp;</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Futsal in Österreich]]></title><link><![CDATA[https://www.panthera-graz.at/futsal---blog/futsal-in-osterreich]]></link><comments><![CDATA[https://www.panthera-graz.at/futsal---blog/futsal-in-osterreich#comments]]></comments><pubDate>Mon, 06 May 2019 07:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.panthera-graz.at/futsal---blog/futsal-in-osterreich</guid><description><![CDATA[GeschichteIn &Ouml;sterreich wird seit jeher auch dem Hallenfu&szlig;ball gefr&ouml;nt. Als Winternation ist es f&uuml;r die Fu&szlig;baller im Lande unerl&auml;sslich, die langen, schneereichen und kalten Wintermonate mit einer Ausgleichsm&ouml;glichkeit zu &uuml;berbr&uuml;cken. Bereits in den internationalen Anfangstagen des Futsal war es auch in &Ouml;sterreich nicht un&uuml;blich, ohne Bande zu spielen, warum es aber Norm wurde, fast ausschlie&szlig;lich mit einer Umgrenzung zu spielen, ist [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><br /><strong>Geschichte</strong><br /><br />In &Ouml;sterreich wird seit jeher auch dem Hallenfu&szlig;ball gefr&ouml;nt. Als Winternation ist es f&uuml;r die Fu&szlig;baller im Lande unerl&auml;sslich, die langen, schneereichen und kalten Wintermonate mit einer Ausgleichsm&ouml;glichkeit zu &uuml;berbr&uuml;cken. Bereits in den internationalen Anfangstagen des Futsal war es auch in &Ouml;sterreich nicht un&uuml;blich, ohne Bande zu spielen, warum es aber Norm wurde, fast ausschlie&szlig;lich mit einer Umgrenzung zu spielen, ist nicht bekannt. Auf jeden Fall zog der Bandenkick auch die Zuseher in ihren Bann, bei traditionsreichen Turnieren wie dem Wiener oder Grazer Stadthallenturnier pilgerten zigtausende Fans in die Hallen.<br /><br />Dies &auml;nderte sich schlagartig, denn pl&ouml;tzlich traten die teilnehmenden Teams nicht mehr in Vollbesetzung auf, da die Angst vor Verletzungen der teuren Profis von Jahr zu Jahr gr&ouml;&szlig;er wurde, ehe die Turnierreihen im Profibetrieb v&ouml;llig eingestellt wurden.<br /><br />Fast zeitgleich begann eine kleine Szene in &Ouml;sterreich, vermehrt auf die Hallenfu&szlig;ballvariante Futsal zu setzen. 2002 wurde, die ersten landesweiten Meisterschaften aus der Taufe gehoben, die sich damals aber noch in regionale Turniere aufteilte und am Ende einen Gesamtsieger stellte.<br /><br />Im Jahr 2006 konnte man sich auf eine gesamt&ouml;sterreichische Liga einigen.<br />Damals waren 11 Mannschaften am Start: Aus Wien die drei Starter Stella Rossa, Polonia FC und HNK Tomislavgrad, aus Nieder&ouml;sterreich die Murexin All Stars Wiener Neustadt, aus Salzburg Futsal Saalfelden, aus Tirol Futsal Innsbruck und aus K&auml;rnten der SC Ebental. Die Steiermark stellte die meisten Starter, so gingen mit dem TSV Eiche Neumarkt, Club Leoben 06, Aquavital Fohnsdorf und dem 1.FSC Graz gleich vier Teams in die Meisterschaft.<br /><br />Es war eine wilde Zeit damals, Mannschaften kamen und gingen, mit der Saison 2010/11 wurde der Bewerb offiziell in die H&auml;nde des &Ouml;FB &uuml;bergeben. Seither wechselte das Format st&auml;ndig, sowohl in der ersten Liga als auch in der extra geschaffenen zweiten Spielklasse.<br /><br />Da sich die Strukturen sowohl bei den Vereinen als auch im Ligabetrieb stetig verbesserten, beschloss der &Ouml;FB mit dem Jahr 2018 die Schaffung einer eigenen Nationalmannschaft. Als Teamchef wurde der ehemalige Stella Rossa-Akteur Patrick Barbic eingesetzt. Am 12.04.2019 kam es auch zum ersten L&auml;nderspiel in der Geschichte des &ouml;sterreichischen Futsal. In einem packenden Spiel wurde dem deutschen Team ein 2:2 abgerungen, Torsch&uuml;tzen dieses historischen Ereignisses waren Adilaid Dizdarevic (Diamant Linz) und Alen Muharemovic (Murexin Allstars). Auch im zweiten L&auml;nderspiel, nur drei Tage darauf am 15.05.2019, konnte &uuml;ber ein 2:2 gejubelt werden. Zun&auml;chst traf Said Djulic (Futsal Klagenfurt) zur F&uuml;hrung, ehe abermals Adilaid Dizdarevic kurz vor Ende den Ausgleich markieren konnte.<br /><br /></div>  <div class="paragraph"><strong style="color:rgb(63, 63, 63)">&#8203;Bewerbe</strong><br /><br /><span style="color:rgb(63, 63, 63)">Wie bereits erw&auml;hnt befindet sich der &ouml;sterreichische Futsal noch im Entwicklungsstadium, wenngleich diese Entwicklung in den letzten Jahren stetig vorangeschritten ist. Mit der neuen Saison 2019/2020 gibt es eine &Auml;nderung des Ligaformats. So wird die Liga zun&auml;chst auf drei Gruppen zu je vier Teams aufgeteilt, wo in Hin- und R&uuml;ckspiel ermittelt wird, welche Mannschaften es schlussendlich ins obere und untere Playoff schaffen. Die Ersten und Zweiten aus jeder Gruppe spielen in einer Sechser-Gruppe um den Titel, die Dritten und Vierten gegen den Abstieg. Die beiden Letzten aus dem unteren Playoff m&uuml;ssen aus der 1.&Ouml;FB-Futsal-Liga absteigen. Wie das Format der zweiten Liga aussehen wird, ist noch unbekannt.</span><br /><br /><span style="color:rgb(63, 63, 63)">Rekordmeister der &ouml;sterreichischen Liga seit 2002 ist Stella Rossa Wien mit f&uuml;nf Titeln, gefolgt von den Murexin Allstars, die mit dem Meistertitel letzte Saison ihr Konto auf vier hochschrauben konnte. Der FC Diamant Linz konnte 2016/17 seine einzige Meisterschaft erringen, dem SC Kaiserebersdorf, der heute unter dem klingenderen Namen FC Liberta Wien firmiert, gelang dies 2015/16.</span><br /><br /><span style="color:rgb(63, 63, 63)">Einen weiteren Bewerb, den der &Ouml;FB offiziell 2015/2016 eingef&uuml;hrt hat, ist der &Ouml;FB Futsal Cup. Damals noch als &Ouml;FB Challenge League ins Leben gerufen, wollte man dem Futsal auch w&auml;hrend der Fu&szlig;ballsaison eine B&uuml;hne geben, da die Futsal-Saison traditionell nur in den Wintermonaten ausgespielt wird. Seit der Premierensaison konnte sich Stella Rossa Wien zweimal den Titel sichern, der FC Diamant Linz beendete den Cup 2018 siegreich.</span></div>  <div><div style="height: 20px; overflow: hidden;"></div> 				<div id='201251885790702278-gallery' class='imageGallery' style='line-height: 0px; padding: 0; margin: 0'><div id='201251885790702278-imageContainer0' style='float:left;width:16.62%;margin:0;'><div id='201251885790702278-insideImageContainer0' style='position:relative;margin:5px;'><div class='galleryImageHolder' style='position:relative; width:100%; padding:0 0 75%;overflow:hidden;'><div class='galleryInnerImageHolder'><a href='https://www.panthera-graz.at/uploads/1/2/4/1/124187983/liga_1_orig.png' rel='lightbox[gallery201251885790702278]'><img src='https://www.panthera-graz.at/uploads/1/2/4/1/124187983/liga_1.png' class='galleryImage' _width='213' _height='237' style='position:absolute;border:0;width:100%;top:-24.18%;left:0%' /></a></div></div></div></div><div id='201251885790702278-imageContainer1' style='float:left;width:16.62%;margin:0;'><div id='201251885790702278-insideImageContainer1' style='position:relative;margin:5px;'><div class='galleryImageHolder' style='position:relative; width:100%; padding:0 0 75%;overflow:hidden;'><div class='galleryInnerImageHolder'><a href='https://www.panthera-graz.at/uploads/1/2/4/1/124187983/oefb-futsal-cup-rz-ef-rgb_orig.jpg' rel='lightbox[gallery201251885790702278]'><img src='https://www.panthera-graz.at/uploads/1/2/4/1/124187983/oefb-futsal-cup-rz-ef-rgb.jpg' class='galleryImage' _width='138' _height='154' style='position:absolute;border:0;width:100%;top:-24.4%;left:0%' /></a></div></div></div></div><span style='display: block; clear: both; height: 0px; overflow: hidden;'></span></div> 				<div style="height: 20px; overflow: hidden;"></div></div>  <div class="paragraph"><strong style="color:rgb(63, 63, 63)">Aktuell</strong><br /><span style="color:rgb(63, 63, 63)">&#8203;<br />In der ersten &Ouml;FB-Futsal Liga traten in der Saison 2018/2019 10 Mannschaften an, in der Saison 2019/2020 werden es 12 Teams sein, die um den Meistertitel bzw. gegen den Abstieg k&auml;mpfen. Hier sollen die teilnehmenden Teams kurz vorgestellt werden:</span><br /><br /><span style="color:rgb(63, 63, 63)">Kaum eine Mannschaft hat den &ouml;sterreichischen Futsal so stark gepr&auml;gt wie <strong>Stella Rossa Wien</strong>. Urspr&uuml;nglich als Beach Soccer Team gegr&uuml;ndet, &uuml;bersiedelte man schnell in die Halle, wo man bereits fr&uuml;h erste Erfolge in der f&uuml;r &Ouml;sterreich noch jungen Sportart Futsal erringen konnte. Bekannt wurde das Team auch durch den Einsatz ehemaliger Bundesligaspieler wie Markus &bdquo;Magic&ldquo; Aigner oder Herbert Gager, wobei auch abseits viel f&uuml;r die Entwicklung des Sports in &Ouml;sterreich getan wurde. So engagiert sich der Verein &uuml;ber die Stella Rossa Kids auch f&uuml;r den Futsal-Nachwuchs, mit den Stella Rossa Juniors hat man eine zweite Mannschaft im &ouml;sterreichischen Ligabetrieb verankert.</span><br /><br /><span style="color:rgb(63, 63, 63)">In den letzten zwei Jahren spielte sich mit den <strong>Murexin All Stars Wiener Neustadt</strong> ein anderes Team in den &ouml;sterreichischen Fokus. In der Qualifikation zur zweiten Runde der Championsleague scheitere die Truppe denkbar knapp am finnischen Vertreter, Siege &uuml;ber den andorranischen und norwegischen Meister waren schlussendlich zu wenig. Mit den letzten beiden Meistertiteln hat das Team um Ligastar Samir Nuhanovic aber bewiesen, dass auch in Zukunft mit ihnen zu rechnen ist.</span><br /><span style="color:rgb(63, 63, 63)">&#8203;</span><br /><span style="color:rgb(63, 63, 63)">Der <strong>FC Diamant Linz</strong> ist nach dem Titel 2016/17 zuletzt zweimal denkbar knapp an der Wiederholung dieses Coups gescheitert. Der einzige ober&ouml;sterreichische Vertreter wird in der neuen Saison wieder alles daransetzen, &uuml;ber die 1.&Ouml;FB-Futsal-Liga den Sprung in die neu geschaffene UEFA-Futsal-Championsleague zu schaffen. Dabei helfen soll auch das Linzer Publikum, Zuseherzahlen &uuml;ber 200 sind keine Seltenheit.</span><br /><br /><strong>Fortuna Wiener Neustadt </strong>ist der zweite nieder&ouml;sterreichische Vertreter in der obersten Spielklasse, sie stellten mit Matthias Binder, Sinan Bicer, Marco Meitz und Stefan Milenkovic auch die meisten Spieler im ersten Nationalteamkader. Die Derbys gegen Murexin stellen sich immer als wahre Zusehermagneten heraus, selten kommen weniger als 200 Fans zum Futsal-Spiel des Jahres in Wiener Neustadt.&nbsp;<br /><br /><strong>Futsal Klagenfurt</strong> ist der s&uuml;dlichste Vertreter auf der &ouml;sterreichischen Futsal-Landkarte, hat sich aber zu einer Institution im &ouml;sterreichischen Futsal gemausert. Angetrieben vom ehemaligen Bundesligaspieler Almedin Hota verlor man diese Saison erst im Halbfinale. Es zeichnet sich jedoch ab, dass das Team in Zukunft eine wichtige Rolle spielen kann, auch weil man mit einer zweiten Mannschaft in der zweiten Liga f&uuml;r die kommenden Jahre ein Sprungbrett geschaffen hat.<br /><br />Ganz knapp gescheitert am Einzug ins Halbfinale ist diese Saison der <strong>Futsal Klub Liberta Wien</strong>. Nur aufgrund des schlechteren Torverh&auml;ltnisses verpasste man den Einzug in die Runde der letzten Vier. Die Mannschaft konnte vor zwei Jahren bereits den Meistertitel feiern, allerdings hie&szlig; man da noch SC Kaiserebersdorf. Als zweite Kraft in Wien will man n&auml;chstes Jahr wieder angreifen.<br /><br /><strong>Vienna Walzer</strong> ging mit gro&szlig;en Hoffnungen in die letzte Saison, doch am Ende scheiterte man doch klar am Halbfinaleinzug. Angef&uuml;hrt von Nationaltormann Dino Cesovic gelangen gerade einmal drei Punkte. Da das Team im Sommer auch auf dem gr&uuml;nen Rasen im Kleinfeldfu&szlig;ball Erfolge feiert, wird die Hallensaison eher als Ausrutscher eingereiht.<br /><br />Mit dem <strong>Polonia FC Wien </strong>reiht sich eine weitere Mannschaft aus der Hauptstadt in die Liga der Bundesligisten ein. Als Gr&uuml;ndungsmitglied der Bundesliga hat man bereits ganz viel Erfahrung sammeln k&ouml;nnen, auch ein zwischenzeitlicher Abstieg in die 2.Liga konnte das Team nur tempor&auml;r aufhalten.&nbsp;<br /><br />Der einzige steirische Vertreter <strong>Futsal Komusina St.Lambrecht</strong> erlebte eine sehr bescheidene Saison 2018/19, ohne Punktgewinn verabschiedete man sich als Letzter aus der Gruppenphase. Die von Einwanderern aus der bosnischen Gemeinde&nbsp;<font color="#2a2a2a">Komu&scaron;ina, die vornehmlich von einer kroatisch-st&auml;mmigen Bev&ouml;lkerung bewohnt wird, gegr&uuml;ndete Verein hat in der Obersteiermark bereits tolle Strukturen geschaffen, um auch im Sommer dem Futsal nachzugehen.<br /><br /></font>Die <strong>youngCaritas K&auml;fig League</strong> schrieb letzte Saison nicht nur positive Schlagzeilen, eine peinliche 4:35 Niederlage w&uuml;rfelte den Ligabetrieb ordentlich durcheinander. Geschuldet ist dies dem eigentlich tollen Konzept des Vereins, der seine Spieler vornehmlich aus den Futsal-K&auml;figen Wiens akquiriert und sich selbst als soziales Projekt sieht. Da ist es eben nicht immer so einfach, eine stetige Kaderstruktur zu gew&auml;hrleisten.<br /></div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.panthera-graz.at/uploads/1/2/4/1/124187983/ligafoto_orig.png" alt="Picture" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph"><strong>Ausblick</strong><br /><br />Noch ist unklar, wo die Reise im &ouml;sterreichischen Futsal hingeht, allerdings ist mit der Gr&uuml;ndung der Nationalmannschaft und der Aufstockung der Liga ein Ruck durch die &ouml;sterreichische Futsal-Landschaft gegangen.<br />Die Vereine bem&uuml;hen sich nach Kr&auml;ften, professionelle Strukturen zu schaffen, durch die neu geschaffene Futsal-Trainerausbildung des &Ouml;FB hofft man, dass auch die Spieler vom Wissen der ausgebildeten UEFA-Trainer profitieren.<br />Man darf gespannt sein, ob es die Allstars aus Wiener Neustadt dieses Jahr schaffen, sich erstmals f&uuml;r die neu geschaffenen UEFA-Futsal-Championsleague zu qualifizieren, damit auch die breite &Ouml;ffentlichkeit von den Erfolgen der Futsal-Community erf&auml;hrt.<br /><br /></div>]]></content:encoded></item></channel></rss>